27. April 2018

Hans Zippert zappt rum
Vom Spiegel zur Selbsterkenntnis und von der Brotkruste zum Tauchunfall 

Hans Zippert, nicht nur bekannt durch seine Glossen in „Welt“ und „Welt am Sonntag“, hat im April bei seiner 1. Lesung als Darmstädter Turmschreiber zur Freude der zahlreichen Gäste mit reichlich trockenem Humor und Pointen sich durch den Alltag gezappt, mit Spott und Multivisionsschau begeistert. Auch das Feuilleton des ‚Darmstädter Echo‘ schrieb angetan: „Wo sonst kriegt man wahrhaft ‚Welt‘-weiten Witz und zugleich Weitblick bis zum Taunus geboten? Man sollte sich schon mal die nächsten fünf Termine notieren.“ 

Nun will Hans Zippert gleich zu zwei brisanten Themen die Südhessen endlich aufklären. Was bedeutet es, wenn man sich morgens nicht im Spiegel erkennt? Überschrieben ist damit seine nächste Lesung am Dienstag, 15. Mai 2018, um 19 Uhr im Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe, in der er in kabarettistischen Zügen das Problem von Mitmenschen satirisch aufbereitet, die es morgens einfach nicht schaffen, sich im Spiegel zu erkennen. Im Gegensatz zu Elstern, Gorillas, Elefanten und Delfinen, die das hinbekommen und bei denen das als Zeichen von Intelligenz gelte. Vielleicht inspiriert vom Wasserreservoir unterm Ausstellungsgebäude der Mathildenhöhe will Hans Zippert anschließend seine Gäste darüber aufklären, warum mehr Achtzigjährige durch Verletzungen mit Brotkrusten sterben, als durch Tauchunfälle. Für die heitere Unterweisung mit satirischem Augenaufschlag verlangt der Förderkreis Hochzeitsturm e.V. wieder keinen Eintritt.   

Vorschau: Weniger als Ratgeber in Ernährungsfragen, eher als Teller-Kundler wird sich Hans Zippert in einer weiteren emotionalen Lesung am 7. August 2018 im Hochzeitsturm mit der Frage befassen, „wann man seinen Teller lieber nicht leer essen sollte“. Nach einer Sommerpause finden am 28. November und 12. Dezember weitere Lesungen des Literatur-Stipendiaten mit seinen Glossen über den Alltag statt, immer um 19 Uhr im Hochzeitsturm. 

Kurzbiografie: 1957 in Bielefeld geboren und Journalist des Jahres 2007, zweifacher Henri-Nannen-Preisträger und vieler weiterer Auszeichnungen sowie zahlreicher Veröffentlichungen, war Hans Zippert viele Jahre Chefredakteur der Satirezeitschrift „Titanic“, arbeitet unter anderem für die „FAZ“, „Süddeutsche Zeitung“, die “Zeit“ und schreibt seit 1999 in der „Welt“ die tägliche Kolumne „Zippert zappt“ und „Zipperts Wort zum Sonntag“. Er ist der 3. Darmstädter Turmschreiber, ein symbolisches Amt und tatsächliches Stipendiat des Förderkreises Hochzeitsturm e. V. 

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  • Hans Zippert bei seiner 1. Lesung im Hochzeitsturm. Bild: Volker Rinnert
  • "Warum sind nicht alle Politiker korrupt?" Bild: Volker Rinnert

23. April 2018

Förderkreis Hochzeitsturm e.V. trägt regelmäßig zum Erhalt des Gesamtkunstwerkes Platanenhain auf der Mathildenhöhe bei.

Der Platanenhain auf der Mathildenhöhe ist durch die Diskussion über den Gesundheitszustand der Bäume ins Gerede gekommen. Durch Verdichtung des Bodens kränkeln die Platanen. Der Hain von etwa 40 mal 125 Metern wird nach Osten und Süden zum Teil von einer Stützmauer begrenzt und im Norden und Westen von einer Efeu umrankten Spalierwand umgeben. 

Aus der 1833 auf Wunsch der Großherzogin Mathilde Karoline Friederike von Wittelbach, Ehefrau von Ludwig III., im Stil eines Englischen Landschaftsparks angelegten Gartenanlage wurde durch den Bildhauer und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949) ein einmaliges Ensemble künstlerischer Skulpturen und Reliefs. Dieser zählt mit Wilhelm Lehmbruck (1881-1919) und Ernst Barlach (1870-1938) zu den wichtigsten Bildhauern des Expressionismus. Mit finanzieller Unterstützung durch August von der Heydt und dessen Sohn Eduard schuf Hoetger für die letzte Ausstellung im Jahr 1914 ein Gesamtkunstwerk mit 29 Skulpturen, Reliefwänden und Inschriften, in dem das „Werden und Vergehen“ für den immerwährenden Kreislauf allen Lebens mit dem Symbol des Wassers seinen künstlerischen Ausdruck findet. Im Ensemble der großen Reliefs "Frühling", "Sommer", "Schlaf" und "Auferstehung", der Tierfiguren, Krugträgerinnen, Textreliefs, der Vasen und der Brunnenanlage hat Hoetger mit buddhistischer und altägyptischer Motivik sowie hinduistischer und romantischer Lyrik einen geradezu sakralen Außenraum entstehen lassen. Dieses Skulpturenensemble ist als Einheit in seiner außerordentlich originellen Umsetzung mit allen künstlerischen Elementen erhalten. Trotz witterungsbedingter Verluste der Farbigkeit lässt sich auch heute noch ein vom Künstler entworfenes mythologisches Weltbild erkennen, das ein wichtiges Zeugnis der kulturellen Strömungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts darstellt. 

Dass dieses Gesamtkunstwerk im Platanenhain auf der Darmstädter Mathildenhöhe auch heute noch alljährlich Tausende von Besuchern erfreut, ist nicht unwesentlich dem Förderkreis Hochzeitsturm zu verdanken. Der Verein, 1982 gegründet, hat sich nach dem Motto „Habe Ehrfurcht vor dem Alten und Mut, das Neue zu wagen“ das Ziel gesetzt,  durch Spenden, Eintrittsgelder und durch Trauungen die Erhaltung des Darmstädter Wahrzeichens und Europäischen Denkmals sicherzustellen. Doch auch für den Platanenhain und die Hoetger-Plastiken setzt sich der rührige Vereinsvorstand schon seit vielen Jahren erfolgreich ein, unterstützt viele Bemühungen der Stadt Darmstadt zum Erhalt des Gesamtkunstwerkes durch finanzielle Zuschüsse. “Dabei ist der Zuschuss über 2.500 Euro für das 75 Zentimeter hohe Modell des Hochzeitsturms aus Bronze, das seit 2011 im Platanenhain bereit steht, das Wahrzeichen Darmstadts zum Beispiel für Sehbehinderte haptisch erleben und erfühlen zu können, nur ein relativ kleiner Betrag“, bestätigt der langjährige Vorsitzende des Förderkreises Hochzeitsturm e. V., Alfred Helfmann. 

„Wir haben allein in den letzten Jahren mit rund 100.000 Euro den Platanenhain mit seinen Hoetger-Plastiken als Teil des Jugendstil-Ensembles Mathildenhöhe unterstützt.“ 
Alfred Helfmann, 1. Vorsitzender 

So wird seit vielen Jahren finanziell der alljährliche Auf- und Abbau der Wintereinhausungen finanziert, die in der kalten und nassen Jahreszeit die Hoetger-Skulpturen schützen. Aber auch die Wiederrichtung der Spalierwand wurde mit 70.000 Euro gesponsert. Und die Kosten von 12.000 Euro für die Hinweistafeln, die die Kunstschrift auf den Hoetger-Plastiken erläutern, hat der Verein ebenfalls getragen. Für die Unterhaltung der beiden Hoetger-Brunnen hat der Förderkreis Hochzeitsturm, so Alfred Helfmann, die Patenschaft übernommen, einschließlich Dauerfinanzierung. Auch zukünftig will der Förderkreis Hochzeitsturm das Umfeld des Hochzeitsturmes im Auge behalten und notwendige Aktivitäten zur Erhaltung der Stadtkrone im Rahmen seiner Möglichkeiten finanziell unterstützen.

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  • Alfred Helfmann, 1. Vorsitzender Förderkreis Hochzeitsturm e.V.
  • Nischenwandbrunnen im Platanenhain; Patenschaft des Förderkreises Hochzeitsturm mit Dauerfinanzierung der Unterhaltung, Foto: Stadt Darmstadt
  • Platanenhain mit Hoetger-Skulptur „Sterbende Mutter mit Kind – Werden und Vergehen“; Foto: Stadt Darmstadt
  • Eingangsportal auf der Südseite des Platanenhains; Foto: Stadt Darmstadt
  • Platanenhain: Hoetger-Brunnengruppe, Sanierung 2012; Foto: Nikolaus Heiss

16. April 2018

Bauarbeiten kein Genuss: Turm bis Donnerstag 19.4. geschlossen

Im und am Ausstellungsgebäude auf der Mathildenhöhe wird unüberhörbar gewerkelt. Was einerseits erfreulich ist, ist es doch ein gutes Zeichen für den ersehnten Baufortschritt, nervt durch heftigen Lärm und Erschütterungen. Weil dies den Besucherinnen und Besuchern des Hochzeitsturmes, aber auch dem Personal des Förderkreises nicht zugemutet werden soll, bleibt der Hochzeitsturm diese Woche von Montag bis einschließlich Donnerstag geschlossen. „Wir müssen dies leider in Kauf nehmen. Aber die Beeinträchtigungen möchten wir niemandem zumuten. Ab Freitag 20. April 2018 steht der Turm dann wieder täglich von 10 bis 18 Uhr, allen Gästen offen“, freut sich der 1. Vorsitzende Alfred Helfmann. Lediglich an den Trautagen (siehe http://hochzeitsturm-darmstadt.eu/heiraten) gibt es temporäre Einschränkungen für Besucher.

Derweil hat der Frühling mit einer frischen und zugleich festlichen Blumendeko auch im Hochzeitsturm Einzug gehalten. 

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  • Foto: Blumenhaus Kalbfuss

12. April 2018

Furioser Auftakt im Hochzeitsturm: Hans Zippert begeistert mit seinen Glossen kurzweilig und unterhaltsam 

Förderkreis Hochzeitsturm freut sich über großes Interesse an 1. Lesung des neuen Turmschreibers 

19 Uhr. Hans Zippert höchstpersönlich begrüßt die letzten Gäste, die in’s Fürstenzimmer reinpassen. Wer danach noch kommt, muss ins Hochzeitszimmer ausweichen, wohin seine Premierenlesung als 3. Darmstädter Turmschreiber live übertragen wird. Auch der 1. Vorsitzende des rührigen Förderkreises, Alfred Helfmann, weicht zwischendurch auf’‘s  Hochzeitszimmer aus. Der bekannte Journalist und vielfach ausgezeichnete Literaturpreisträger Zippert, ausgestattet mit spitzer Zunge und erkennbar verschmitztem Humor sowie Multimedia-affin erklärt den zahlreichen und gut gelaunten Zuhörerinnen und Zuhörern, wie er als Schulbub sich im Gymnasium zu keiner Zeit Gedanken über ‚G 8‘ oder ‚G 9‘ machen musste, für ihn nur ‚G 12‘ infrage kam, wozu vielleicht auch sein Schulkamerad, der Komiker Ingolf Lück, beitrug. Mit diesen Fähigkeiten und viel Selbstbewusstsein bewarb er sich beim Springer-Verlag. Sein zugegeben nicht ganz reales Vorstellungsgespräch – per Videoclip im Hochzeitsturm zu erleben – brachte die Personalleute  zum Entsetzen, seine Zuhörerschaft jedoch zum Entzücken: Mit Aktentasche und ZZ-Superhelden-Shirt will er die Welt retten, vielleicht auch „Die Welt“. Doch muss er dort eingestehen, an Rückenschmerzen, Laktose-Intoleranz oder gar Herbstdepression zu leiden. Weil er erst am Nachmittag in der Lage ist zu arbeiten, legt er Wert auf bequeme Arbeitsbedingungen. Zipperts Vorstellungen von Arbeit und Arbeitsplatz waren nicht die des Springer-Managements. Dennoch, so die Realität, haben sie ihm Brot und Arbeit gegeben, schreibt er seit 1999 in der „Welt“ die tägliche Kolumne „Zippert Zappt“ und in der Welt am Sonntag „Zipperts Wort zum Sonntag“. Auch auf seine Zeit als Chefredakteur der Satirezeitschrift ‚Titanic‘ in den 90er Jahren ging er ein, verschiedene Titelblätter zeigten den Gästen im Turm seine Kreativität, Zeitgeschehen humoristisch „auf die Schippe zu nehmen“. Dass dabei auch Politisches und Politiker nicht zu kurz kamen, versteht sich und beschäftigt ihn nach wie vor.

So ging er auch in seiner 1. Lesung als Darmstädter Turmschreiber der Frage nach, warum nicht alle Politiker korrupt sind? Dabei zeigte er durchaus Verständnis für diese Spezies, denn sie hätten es nicht verdient, dass über sie Witze gemacht werden, wo sie doch die demokratische Schmutzarbeit erledigen, sich von Bürgern beschimpfen lassen oder in trögen Talk-Shows herumsitzen müssen. Seine satirischen Ausführungen, die immer wieder zur Erheiterung bei seinen Gästen im Hochzeitsturm führten, kennen keine Tabus. In einer der zahlreichen Veröffentlichungen stellt Hans Zippert die Frage: „Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?“ Offenbar haben viele Haustiere mitgemacht und ihre Religionszugehörigkeit angegeben, wie er an diesem Abend im Hochzeitsturm erläutert: Ein Drittel sind buddhistischen Glaubens, es folgen katholische, muslimische, evangelische und hinduistische Haustiere. Immerhin 8 Prozent glauben an ‚Frolic‘. Nach Tierarten aufgeschlüsselt sind 95 Prozent der Pudel Anhänger der Zeugen Jehovas, 98 Prozent der Esel Protestanten und 91 Prozent der Zwergkaninchen Katholiken. Die vermeintliche Quelle dieser Statistik, das gleichnamige Bundesamt, ist sogar überzeugt, dass 100 Prozent der Kühe Hinduisten sind. Die Zuhörer-/innen, die zu Beginn der Lesung, die durchaus kabarettistische Züge zeigte, für sich entscheiden mussten, welcher „Linientyp“ sie seien und zur Auswahl „Superlinie“, „schlechte Linie“ oder gar „ganz schlechte Linie“ hatten, erfahren von Hans Zippert – untermauert von einer weiteren seiner beliebten Tortengrafiken -, dass die mächtigste Terrororganisation nicht der ‚IS‘ sei, der nur auf 9 Prozent komme, auch nicht ‚Apple‘ mit 22,3 Prozent oder die ‚Fifa‘ mit immerhin 37,4 Prozent, sondern die allseits bekannte ‚Apotheken-Umschau‘ mit sagenhaften 51,3 Prozent.

Aber auch für Bahnreisende hatte Turmschreiber Zippert News parat: So seien die Züge der Bahn durchaus winterfest und für die Reisenden sei gesorgt. Bliebe ein Zug im Winter auf der Strecke stehen, könne man am Sitzplatz eine kleine Feuerstelle aktivieren. Ein Vorrat an Holzscheiten befinde sich unterm Sitz oder in den Toiletten. Ein Behälter zum Schmelzen von Schnee sei ebenfalls  serienmäßig eingebaut. Und zum Jagen des Wildes in der Umgebung des Zuges gibt der Zugchef dann Schusswaffen an die Bahnältesten raus zur Fleischversorgung. Nur wenn alle Tiere erlegt seien, kämen die Reisenden der 2. Klasse an die Reihe, zuerst die Inhaber der Sparpreis-Tickets.

Mit dem immer mehr umgreifenden Symptom des Wachstums der männlichen Brust und daraus entstehenden Problemen beim Schuhkauf, „weil Sie ihre Füße nicht mehr sehen können“,  befasste sich Zippert ebenfalls im Hochzeitsturm. Woran Männer das Problem erkennen? Wenn man(n) trotz mangelnder Qualifikation eine für Frauen ausgeschriebene Stelle bekommt oder bei einem Pamela-Anderson-Wettbewerb den 2. Platz belegt. Mit Hilfe eines Video-Clips aus seiner Reihe „Zippert zappt“ machte er deutlich, dass bei zu großem Brust- oder Bauchwachstum nur noch eine Fußverlängerung das Problem löse. Zippert, 1957 in Bielefeld geboren und beides ihn nach eigenen Angaben sehr prägend, ging an diesem Abend auch auf seine 60+ und die damit verbundenen umfangreichen Lebenserfahrungen ein. Folgende Tipps gab er seinen zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern augenzwinkernd mit auf den Nachhauseweg: Buttermilch kann nicht schlecht werden – sie sei schon schlecht, beim Frühstücksbuffet immer auf Spiegeleiern bestehen – die werden im Gegensatz zu Rührei frisch gemacht, niemals Cappuccino bestellen – entweder sei die Milch, der Espresso oder beides kalt. Hans Zippert weiter: Im ICE niemals an einen freien Vierer-Tisch setzen – sonst ist man bald von drei Nervensägen umgeben. Auch auf die Orthopäden und deren beliebte Stoßwellentherapie ging er mit dem Hinweis „nicht empfehlenswert“ kritisch ein. Besonders lebensnah dann noch die beiden Tipps, Weißweinflecken am besten mit Rotwein zu beseitigen und zuerst den Schnee vom Autodach zu entfernen, bevor man die Tür öffne.  

Günter Körner, im Vorstand des Förderkreis Hochzeitsturm e. V. für das Turmschreiber-Stipendium zuständig, bedankte sich bei Hans Zippert für den fulminanten Auftakt seiner Lesungen im Hochzeitsturm, ohne zu vergessen, die Gäste auf die nächste Lesung am Dienstag (15. Mai 2018, 19 Uhr) einzustimmen. Dann wird Hans Zippert sich und den Zuhörerinnen und Zuhörern die provokante Frage stellen: „Was bedeutet es, wenn man sich morgens nicht im Spiegel erkennt?“ Wieder, so der frisch gekürte Darmstädter Turmschreiber, wird er in einem faktenreichen Vortrag zugespitzt Satire vom Feinsten präsentieren. Auch die weiteren Termine am 7. August, 7. und 28. November und am 12. Dezember, jeweils um 19 Uhr, sollte man sich vormerken: Zippert zappt den Hochzeitsturm. 

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23. März 2018

Hochzeitsturm freut sich auf Ostern und seine Besucher

Darmstadts Hochzeitsturm freut sich auf zahlreiche Besucher am kommenden Osterwochenende. Denn an allen Tagen, von Karfreitag bis Ostermontag, ist der Turm von 10 bis 18 Uhr uneingeschränkt zu besichtigen.

Neben dem berühmten Fürstenzimmer und Hochzeitszimmer lohnt außerdem nun, nachdem der Frühling tatsächlich kommt, der grandiose Rundblick über Darmstadt, Odenwald und Rhein-Main-Gebiet. Im Foyer laden neben zahlreichen schönen Mitbringseln im neuen Shop auch die frische Osterdekoration ein, mit der das Blumenhaus Kalbfuss das Grün auf die Feiertage eingestimmt hat. Wer es an Ostern nicht schafft, auf die Mathildenhöhe zu kommen, kann sich trotzdem mit der vom Förderkreis Hochzeitsturm e. V. in Zusammenarbeit mit der Blitzwerk Fotoart und Design GbR geschaffenen Panoramatour auf das Jugendstil-Kleinod einstimmen. Noch bis zum Herbst hat der Hochzeitsturm täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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  • © Blumenhaus Kalbuss

23. März 2018

Warum sind nicht alle Politiker korrupt?

Aktuelles Thema. Satirisch zugespitzt. Gnadenlos ausgeleuchtet von Darmstadts 3. Turmschreiber Hans Zippert. 

Dass sich viele Politiker landauf, landab nicht gerade mit Ruhm bekleckern oder gar ihre Wähler begeistern, ist hinreichend bekannt. Sie müssen es deshalb ertragen, dass über sie fast nur schlechte Witze gemacht werden oder sie in den Medien sonstwie ihr Fett wegbekommen. Angesichts mancher Entscheidungen unserer Volksvertreter kommt vielleicht sogar der Gedanke auf, ob und warum nicht alle Politiker korrupt sind. 

Hans Zippert ist kein Politiker. Aber einer, der weiß, von was er spricht und schreibt. Deshalb ist er Darmstadts aktueller Turmschreiber. Und deshalb wird er sich am Dienstag, 10. April 2018, um 19 Uhr im Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe (Olbrichweg 11) dieser Spezies und diesem brisanten Thema detailliert annehmen. Ausgerüstet mit Leinwand, Beamer, spitzer Zunge und satirischem Blick wird Hans Zippert der Frage nachgehen, warum nicht alle Politiker korrupt sind. 

Schließlich sei es doch ehrenwert, meint der bekannte Journalist und vielfach ausgezeichnete Literaturpreisträger, wenn Menschen sich freiwillig bereit erklären, für uns die demokratische Schmutzarbeit zu erledigen, in Talk-Shows herumzusitzen und sich von Stammtischen beschimpfen zu lassen. Oder?

Der weiteste Weg ist nicht umsonst, auch wenn kein Eintritt verlangt wird. Wer rechtzeitig (es gibt nur ein begrenztes Platzkontingent!) im Hochzeitsturm dabei ist, wird von Hans Zippert und seiner Analyse des Politikers erleuchtet. Wer nicht kommt, verpasst garantiert Betonendes und Erregendes. 

Hans Zippert, 1957 in Bielefeld geboren und Journalist des Jahres 2007, zweifacher Henri-Nannen-Preisträger und vieler weiterer Auszeichnungen sowie zahlreicher Veröffentlichungen, war viele Jahre Chefredakteur der Satirezeitschrift „Titanic“, arbeitet unter anderem für die „FAZ“, „Süddeutsche Zeitung“, die “Zeit“ und schreibt seit 1999 in der „Welt“ die tägliche Kolumne „Zippert zappt“ und „Zipperts Wort zum Sonntag“.

Der Förderkreis Hochzeitsturm, der seit 2013 alle zwei Jahre das symbolische Amt des Darmstädter Turmschreibers in einem Stipendium vergibt, erwartet am 10. April deshalb launigste Gedanken. Zum Glück findet bereits am 15. Mai die nächste Lesung voller Emotionen statt. Dann geht es um das Problem, wenn man sich morgens nicht mehr im Spiegel erkennt. 

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  • Hans Zippert, hat sich als Darmstädter Turmschreiber viel vorgenommen.

26.02.2018

Schon Sommerzeit: Hochzeitsturm ab März täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet  

Noch müssen wir unsere Uhren nicht umstellen. Dies geschieht erst am Sonntag, dem 25. März nachts um 2 Uhr. Doch die Sonnenuhr an der Südseite des Hochzeitsturms freut sich mit uns jetzt schon auf das Frühjahr und die Sommermonate. Sie wurde 1914 nach Entwürfen von Friedrich Wilhelm Kleukens (1878–1956) von den Vereinigten Werkstätten für Mosaik und Glasmalerei Puhl & Wagner – Gottfried Heinersdorff in Berlin-Neukölln ausgeführt. Sie wird von 12 Tierkreiszeichen umrahmt und enthält die erste und letzte – etwas modifizierte – Strophe eines Gedichts von Rudolf G. Binding: 

Der Tag geht über mein Gesicht
die Nacht sie tastet leis vorbei
und Tag und Nacht ein Gleichgewicht
und Nacht und Tag ein Einerlei.

Und ewig kreist die Schattenschrift
leblang stehst du im dunklen Spiel
bis dich des Spieles Deutung trifft
die Zeit ist um – du bist am Ziel. 

Was gibt es Schöneres als diese Einladung? Was gibt es Schöneres als Ziel für einen Spaziergang oder Ausflug, die Mathildenhöhe zu besuchen und  sich am und in den Hochzeitsturm zu verlieben? Deshalb ist ab kommenden Donnerstag (1. März) der Turm wieder täglich (auch montags!) von 10 bis 18 Uhr für alle Gäste geöffnet. Neben den Einblicken in das einmalige Ambiente von Fürstenzimmer und Hochzeitszimmer sowie dem tollen Ausblick auf Darmstadt und seine Umgebung von der Plattform ganz oben kann sich auch gerne im neuen Shop im Foyer umgeblickt werden, der wieder mit zahlreichen frischen und modischen Souvenirs zum Stöbern einlädt. Lediglich an den Trautagen gibt es temporäre Einschränkungen für Besucher.

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12.02.2018

Valentinstag: Zeit zum Verlieben

Auch wenn der Frühling noch auf sich warten lässt, es ist beste Zeit zum Verlieben. Und das nicht nur am kommenden Mittwoch (14. Februar), dem Valentinstag. Valentin ist der Schutzpatron der Liebenden. Man schreibt diesem Heiligen zu, dass er sich für das Wohlergehen der Paare einsetzt, also ein Glücksbringer ist. Aber auch ohne an den Heiligen zu glauben, ist der 14. Februar ein besonderer Tag. Die Geschäfte sind mit roten Herzen geschmückt und erinnern daran, sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit als Zeichen der gegenseitigen Zuneigung und Liebe zu überraschen. Insbesondere die Blumenläden werben mit dem Valentinstag.

Auch im Hochzeitsturm ist die Zeit rund um den Valentinstag ansprechend dekoriert. Die beiden Kugelbäumchen im Foyer zeigen nicht nur die ersten frischen Triebe, sondern sind nun mit zahlreichen Herzchen dekorativ geschmückt. Vielleicht ist diese Einladung für Verliebte sogar Ansporn, sich im Foyer unter dem weltberühmten Mosaik „Der Kuss“ von Kleukens stilvoll einen Heiratsantrag zu machen! 

Den Sekt samt Sektgläsern mit Herzchen und schöne Präsente auch zu diesem Anlass gibt es nicht nur rund um den Valentinstag im Turm-Shop. Die kann man in ein exklusives Geschenkpapier einwickeln, passend – nicht nur – zum Valentinstag: ein Kußposter.  

Noch ist der Turm freitags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet, ab März dann wieder die ganze Woche von 10 bis 18 Uhr.

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31. Januar 2018

Trau(m)ort Hochzeitsturm erstmals per Panoramatour erlebbar

Die einen hatten die Idee, die anderen die technischen Möglichkeiten. Der Darmstädter Förderkreis Hochzeitsturm e. V., seit 35 Jahren Pate des Jugendstil-Kleinodes auf der Mathildenhöhe, und die in Mühltal beheimatete Blitzwerk Fotoart und Design GbR taten sich zusammen und schufen bisher Einzigartiges: Eine Panoramatour durch den Hochzeitsturm, vom Foyer bis zur Aussichtsplattform mit Ausblicken in alle Himmelsrichtungen. Und auch ein Gang zur Russischen Kapelle und dem Albin-Müller-Becken sowie ein Rück-Blick auf den Turm aus dem Platanenhain fehlen nicht.  

„Den Turm zu besuchen, die Atmosphäre zu erleben, die Geschichte zu spüren, sich dort sogar zu verlieben und JA zu sagen. Die Lust darauf macht die Panoramatour – online von Zuhause aus.“ 

Auf der Homepage des Förderkreises www.hochzeitsturm-darmstadt.eu startet mit dem Button ‚Panoramatour‘ der Rundgang. Am unteren Bildrand wird die Steuerungsleiste eingeblendet, mit der sich durch den Turm bewegt wird. Rechts oben wird ein Grundriss des Turmes und der Umgebung angezeigt, auch mit den jeweiligen Blickwinkeln. 

Start ist auf dem untersten roten Punkt im Grundriss, dem Foyer des Hochzeitsturmes. Linke Maustaste (alternativ Pfeile der Tastatur) drücken und in die gewünschte Richtung ziehen, in alle Richtungen. Es grüßen die Mosaike von Kleukens, der ‚Kuss‘ und die ‚Treue‘, aber auch der Nachthimmel an der Decke. Den Shop in seiner bunten Vielfalt mit der +Taste oder Scrollen heranzoomen. Wer sich an den Details satt gesehen hat, klickt entweder im Bild auf den weißen Pfeil an der Tür oder nutzt die eingeblendeten Buttons zum nächsten Panorama.   

Aufwärts geht’s zum Fürstenzimmer, dem Raum des Großherzoges.  Die als Hochzeitsbutler dekorierte Puppe guckt erstaunt ob der Besucher. Das hübsche Parkett, die einmalige hölzerne Wandverkleidung. Oder gar das Tonnengewölbe: die von Fritz Hegenhart 1908 vorgenommene Ausmalung beeindruckt in seiner Farbenpracht und den Details.  

Das Glanzstück. Das „Zimmer der Großherzogin“, das sogenannte Hochzeitszimmer mit seiner Vertäfelung ist die nächste Station der Panoramatour. Der Blick oben an der nördlichen Wand des Zimmers fällt auf den Großherzog und seine Eleonore beim Ringtausch. Das umlaufende Wandgemälde stammt vom Darmstädter Maler Philipp Otto Schäfer und stellt den Hochzeitszug des Paares dar. Jede Figur kann ganz nah betrachtet werden. Interessant die Kleidung. Und die Gegend: Der Odenwald? Zumindest für Lateiner ist die Inschrift an der Südwand überm Eingang kein Problem. Bevor wir das Hochzeitszimmer verlassen, der Brautbecher für die Trauungszeremonie wartet auf dem Tisch bereits auf das nächste Paar, noch schnell ein Blick an die vergoldete, kassettierte Stuckdecke.  

Ganz andere Atmosphäre, etwas cooler, die Plattform in der 7. Etage. Blick zunächst auf den Metall-Glas- Aufzugsschacht, drum herum weiße Wände und Fensterrahmen. Dann die Vitrine: Bilder und Urkunden. Herangezoomt eine Original-Kuchenschachtel vom Großherzog seiner Hochzeit anno 1905. – Dies ist der ideale Platz für den Sektumtrunk mit den frisch gebackenen Eheleuten. Und für Neugierige überhaupt. Denn von hier aus bietet sich ein einmaliger Blick auf Darmstadt, Odenwald und Taunus.  

„Während der Besucher des Turmes, sofern er nicht Gast einer Trauung ist, Atmosphäre und Glanz dreidimensional, aber nur durch Glastüren erleben kann, ist man mit der Panoramatour überall hautnah dabei.“

Es wird auf den Foto-Button ‚Süden‘ gedrückt: Darmstadt, immer noch „Stadt im Walde“. Rechts die Russische Kapelle, davor das Albin-Müller-Wasserbecken. Ganz links, unmittelbar vor uns, das Ausstellungsgebäude der Mathildenhöhe. Der Baucontainer weist auf Veränderungen hin. Dahinter versteckt durch Bäume und Büsche der Große Woog. Am Horizont zeichnen sich Odenwald und die Bergstraße ab. 

Der eingeblendete Pfeil nach rechts schwenkt  Richtung Innenstadt, direkt vor uns nun der Platanenhain. Rechts sind Teile des Alice-Hospitals zu sehen. Dahinter, herangezoomt, der Stadtkirchenturm und links davon die Kuppel der Runden Kirche. Darmstadts City mit Schloss und ‚Langem Ludwig‘ ebenfalls erkennbar. Vorne, ganz nah, das Jugendstilbad mit seiner charakteristischen Turmhaube.

Ein Klick weiter, rechts, nach Norden: Von der Mathildenhöhe gen Taunus. Vorne links Teile des Alice-Hospitals . Neben etwas profaneren Bauten der Universität oder dem Heizkraftwerk erblicken wir nun ein weiteres Darmstädter Schmuckstück: Das Hundertwasser-Haus mit seinen goldenen Kuppeln grüßt herüber.

Der letzte Klick nach rechts, Richtung Osten: Wir sehen das Ausstellungsgebäude gleich nebenan, sowie die Fachhochschule. Richtung ehemaliger Fasanerie und  Oberfeld:  Viel Grün.    

Wir verlassen die Plattform, begleiten den Fotografen aus dem Turm heraus Richtung Stadt (entweder roten Punkt auf Grundriss oder in der Leiste den Button ‚Nächstes Panorama‘ aktivieren). Wir  gehen die Mathildenhöhe einige Schritte weit, blicken zurück: Links der Platanenhain, oberhalb der Hochzeitsturm, sich anschließend rechts das Ausstellungsgebäude, davor die Russische Kapelle und das Albin-Müller-Wasserbecken. 

Ein letzter Blick noch aus dem Platanenhain auf die Westseite des Turms mit seinem Eingang und dem Relief von Heinrich Jobst mit den Wappen und vier Figuren, die für die Herrschertugenden Stärke, Weisheit, Gerechtigkeit und Milde stehen. 

„Unsere Panoramatour ist eine Einladung an alle, hierher zu kommen und die Mathildenhöhe zu erleben. Wir haben dieses großartige Projekt gestemmt, um auch denen den Turm in seiner Pracht und Lebendigkeit näher zu bringen, die ihn momentan oder überhaupt nicht besuchen können. Denn es ist ein wunderbarer Trau(m)ort.“ 

Veränderungen im Laufe der Zeit sollen durch Aktualisierungen eingepflegt werden. 

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22.01.2018

Heiratswillige und Geschichtsinteressierte: Hochzeitsturm auf der Hochzeitsmesse zieht an.

Nicht nur der Hochzeitsbutler des Förderkreises Hochzeitsturm e. V. freut sich um kurz nach 18 Uhr über seinen wohlverdienten Feierabend. Denn schließlich ist er am Sonntag, zusammen mit dem Vorstand und weiteren Servicekräften des Vereins und unterstützt von Beschäftigten des Standesamtes seit dem frühen Vormittag im Darmstadtium auf den Füßen, um anlässlich der diesjährigen Hochzeitsmesse wieder einen der attraktivsten Trau(m)orte Deutschlands vorzustellen. Junge Leute, die in diesem Jahr in Darmstadt heiraten wollen, kommen mit konkreten  Fragen zum Ablauf, zum einmaligen Ambiente, freuen sich über die Hochzeitsmappe mit den vielen und wichtigen Infos. Schließlich soll der Event im Hochzeitsturm ja traumhaft und unvergesslich gut werden. Manche haben schon einen Trautermin beim Standesamt reserviert, jetzt geht es um die Wünsche zur Traurede, zum Inhalt der Zeremonie. Mit Musik und Gesang gar? Oder was soll der Standesbeamte in seiner Traurede besonders hervorheben? Alles kein Problem, dafür ist die Messe da. Und wenn man den Butler hier schon kennen lernen kann, macht die Brautbecherzeremonie am Schluss der Trauung noch mehr Spaß.  Wie die funktioniert, wird mehrmals an diesem Tag auf der Bühne vom Butler vorgeführt und findet große Aufmerksamkeit. Auf dem Stand sind dann kleinere Brautbecher, übrigens ideales Hochzeitsgeschenk und im Turm erhältlich, zu be- und ergreifen. Und es gibt sogar den Original Turm-Sekt zu erschmecken.

Zwischen den Trauwilligen immer wieder Familien, die sich für die Mathildenhöhe und den Turm als Bauwerk interessieren. Die seit längerem eingerichtete und durch den Bauzaun beeindruckende Baustelle führt natürlich auch zu Fragen, ob und was auf Darmstadts Jugendstilhügel passiert. Wann „da oben endlich wieder alles schön ist“? Der Vorstand des Vereins kann beruhigen: Zumindest der Hochzeitsturm und seine unmittelbare Umgebung sind nicht betroffen. Und man setzt sich dafür ein, dass der Turm zukünftig ebenerdig einen weiteren Zugang erhält. Das wird von vielen begrüßt. Einige kamen zur Messe, weil sie sich für bautechnische Details des Hochzeitsturmes interessieren. So waren die Uhren am Turm Thema auf der Messe. Denn ob Sonne oder Regen, ob Sonnenuhr oder elektrisch-mechanische Uhr: Der Hochzeitsturm ist immer up to date, zeigt den Besuchern der Mathildenhöhe und den Boule Spielern im Platanenhain genauso wie den Brautpaaren, was die Stunde geschlagen hat.  
vr


12.01.2018

Nur einen Tag: Trau(m)-Ort Hochzeitsturm im Darmstadtium

Einmal im Jahr zieht der Hochzeitsturm von der Mathildenhöhe in die Darmstädter City, ins Darmstadtium: Auf der Hochzeitsmesse am Sonntag, 21.Januar, wird er für romantische Trauungen in seinem einmaligen Ambiente auf der Mathildenhöhe werben.

Der Förderkreis Hochzeitsturm e. V. präsentiert im Herzen des Darmstadtiums mit seinem repräsentativen Stand von 10 bis 18 Uhr den auch international bekannten Ambientetrau(m)ort, ein Geschenk der Darmstädter Bürger anlässlich der Vermählung des Großherzogs Ernst Ludwig mit Prinzessin Eleonore zu Solms-Hohensolms-Lich im Jahre 1905.

„Machen auch Sie sich den Hochzeitsturm zum Geschenk für Ihre Trauung. Hier wird Ihr Traum vom Eheglück wahr.“

Damit es ein gelungener Event wird, beantwortet der Förderkreis Hochzeitsturm e. V. mit seinem Standteam gerne Ihre Fragen zum Jugendstilkleinod sowie dem Ablauf Ihrer Trau(m)zeremonie im und vor dem Turm, stellt das Highlight jeder Trauung vor, die Brautbecher und deren Zeremonie durch den Hochzeitsbutler. Dieser wird nicht nur auf dem Stand des Förderkreises Gäste begrüßen, sondern kurz vor 12, 14 und 16 Uhr auf der Schaubühne die Brautbecherzeremonie präsentieren, was sich kein Besucher entgehen lassen sollte.

Wer schon konkrete Heiratspläne für 2018 geschmiedet und den Hochzeitsturm als seinen Trau(m)-Ort ausgeguckt hat, sollte die Messe nutzen und am Stand des Förderkreises Hochzeitsturm e.V. die attraktiv gestaltete Hochzeitsmappe mit vielen Detailinformationen rund um die Eheschließung auf der Mathildenhöhe, dem zukünftigen Weltkulturerbe, sich nicht entgehen lassen.

Sie haben Wünsche zur Traurede und Ablauf der standesamtlichen Zeremonie? Sie wollen wissen, welche Unterlagen Sie zur Anmeldung der Eheschließung brauchen? Wann und bei welchem Amt Sie diese beantragen müssen? Wie Sie Ihren Wunschtrautermin reservieren? Was es kostet? Beschäftigte des Standesamtes sind vor Ort und beraten Sie.  

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Weitere Infos zur Messe: 
www.hochzeitswelt-darmstadt.de


12. Dezember 2017

Ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest 
und einen guten Start ins Neue Jahr!

Der Vorstand des Förderkreises Hochzeitsturm e. V. wünscht allen Freunden und Förderern des Hochzeitsturmes, allen Besucherinnen und Besuchern der Mathildenhöhe, allen, die sich dort verliebt haben, sich sogar im Hochzeitsturm getraut haben, JA zueinander zu sagen oder es noch wagen wollen, ein Frohes, besinnliches und harmonisches Weihnachtsfest. 

“Hab Ehrfurcht vor dem Alten und Mut, das Neue frisch zu wagen, bleib treu der eigenen Natur und treu den Menschen, die du liebst."

Mit diesem Zitat von Großherzog Ernst Ludwig, das sich der 1982 gegründete Förderkreis Hochzeitsturm e. V. zu eigen gemacht hat, um die gute Tradition Darmstädter Bürger fortsetzen, die anlässlich der Hochzeit „ihres“ Großherzogs den Turm erbauen ließen, möchten wir Sie ins Neue Jahr begleiten, wünschen Ihnen einen guten Start voller Zuversicht für ein friedvolles, glückliches, gesundes und zufriedenes Neues Jahr 2018.

vr

  • © Volker Rinnert

4. Dezember 2017

Dauerhaft Grün: Die neue Blumendekoration im Foyer des Hochzeitsturmes.

Viele tausend Gäste aus aller Welt, die alljährlich die Darmstädter Mathildenhöhe und den Hochzeitsturm besuchen, erfreuen sich an den beiden von Friedrich Wilhelm Kleukens geschaffenen und weltberühmten Jugendstil-Mosaiken „Glücksgöttin“ und „Kuss“ im Foyer des Turmes. 

Doch das Auge fällt beim Durchschreiten des eisernen Portaltores mit dem Wappen zunächst meist auf die Blumendekoration in den beiden mit Jugendstilmotiven verzierten Holzständern vor der gegenüberliegenden marmorverkleideten Wand. Ob Hochzeitsgesellschaften oder Touristen, für alle sind die Blumenarrangements wichtiger Bestandteil der Foyerausschmückung im Hochzeitsturm. 

Diese bedarf jedoch intensiver Pflege, gilt das Foyer besonders im Winterhalbjahr nicht unbedingt als lichtdurchflutet und vor allem recht kühl. Hinzu kommt, dass das Shop-Personal von November bis Ende Februar nur freitags bis sonntags vor Ort ist, um sich um das Grün zu kümmern. 
Um diese ungünstigen Voraussetzungen für ein gutes Gedeihen der Pflanzen zu verbessern, hat der Vereinsvorstand durch das erfahrene Darmstädter Blumenhaus Kalbfuss eine neue ganzjährige Bepflanzungskonzeption erarbeiten lassen, die ab heute umgesetzt wird. 

Mittelpunkt des neuen Grün-Konzeptes sind in den beiden Holzständern zwei Kugelpflanzen ‚Ilex crenata‘, die sich auch von kühleren Temperaturen nicht erschrecken lassen und mit wenig Wasser zufrieden sind. Ihr sattes Grün wird das ganze Jahr über die Besucher im Hochzeitsturm erfreuen. Ergänzt wird es durch eine jahreszeitlich passende Dekoration zum Beispiel mit farbigen Bändern, Früchten oder Herbstlaub. In der Winterzeit werden Filzband, Glaskugeln, vielleicht auch eine Lichterkette die beiden Kugelpflanzen dekorieren. Dem neuen Standort würdig, werden sie allerdings nicht mit Kitsch behängt werden. 

Die nun im Hochzeitsturmfoyer beheimateten Ilexpflanzen haben einen Kugel-Durchmesser von rund 50 Zentimeter, sind aufgrund ihres langsamen Wachstums deshalb schon einige Jahre alt. Der Vorstand hat parallel zur Erneuerung des Shops auch die Beleuchtung im Foyer deutlich verbessert, so dass auch diesbezüglich für die Pflanzen gute Voraussetzungen für ein weiterhin langes Leben dort geschaffen sind.  
Zu besichtigen ist das neue Grün, wie natürlich der Turm überhaupt, freitags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr. Dies lohnt sich jetzt in der Adventszeit besonders, da der Shop interessante Angebote bereithält.

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  • Neue, immergrüne Blumendekoration im Foyer des Hochzeitsturms.
  • Die prächtigen Ilexpflanzen werden stets passend zur Jahreszeit dekoriert. Bilder © Blumenhaus Kalbfuss/Volker Rinnert

2. Dezember 2017

Viel schöner. Größer. Komfortabler. 

Der neue Shop im Hochzeitsturm.

Anregungen der Besucher wurden gesammelt, Erfahrungen des Shop-Personals ausgewertet. Der Vorstand besprach es, der Vorsitzende Alfred Helfmann plante. Ausgeführt wurde es vom Darmstädter Einrichtungsbauer Entedimension GmbH: Der neue Shop im Hochzeitsturm.

Er bietet mit 12 Quadratmetern Regalfläche nun eine viel größere Shop-Fläche. Die Präsentation der zahlreichen zum Teil einzigartigen Pretiosen und schönen Mitbringsel wurde dadurch sichtlich attraktiver, was auch einer modernen, integrierten Beleuchtung zu verdanken ist. Viele Detaillösungen laden die Besucher ein, die Brautbecher, Espresso-Tassen und anderes hübsches Porzellan, Bücher, diversen Schmuck sowie weitere Bekleidungsaccessoires, Postkarten und andere Souvenirs kennen zu lernen. 

Großen Wert hat der Vorstand auf eine dem Jugendstilkleinod angemessene Symbiose zwischen dem Shop-Mobiliar und dem Turm gelegt. So wurde unter anderem bei den Regalen teilweise eine Rückwandverkleidung verzichtet, um die Original Marmorverkleidung sichtbar zu machen. Weiteres Highlight ist die neue Ausleuchtung des Foyers, wodurch erstmals die beiden von Friedrich Wilhelm Kleukens geschaffenen und weltberühmten Jugendstil-Mosaiken „Glücksgöttin“, vielfach auch „Treue“ genannt und „Kuss“ – übrigens das meistfotografierte Motiv in Darmstadt! –, die Besucher mit uneingeschränkter Strahlkraft erfreuen. „Angesichts der Höhe des Foyer-Gewölbes war die Ausleuchtung bisher nicht zufriedenstellend und eine Herausforderung, die uns aber nun gelungen ist“, bestätigt der Vorsitzende Alfred Helfmann. 

Der neue Shop ergänzt teilweise das bestehende Mobiliar im Foyer des Turmes; durch die neuen und schlanken Verkaufsregale wirkt das Foyer nun nicht nur luftiger, sondern bietet den Besuchern tatsächlich mehr Aufenthaltsqualität und Platz zum Stöbern. Aber auch die Arbeitsbedingungen der dort Beschäftigten in den Wintermonaten sind durch eine in die Verkaufstheke integrierte Strahlungsheizung und eine neuen Fußbodendämmung optimiert worden. Die Realisierung wurde durch Spenden der Mitglieder des Förderkreises Hochzeitsturm e.V. sowie durch Erlöse aus dem Shop-Verkauf ermöglicht.  

Außerhalb der Trautage ist der Turm bis Februar freitags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr für alle Besucher geöffnet. Weitere Informationen und Kontakt zum Förderkreis Hochzeitsturm e. V. finden Sie auf dieser Homepage. 

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  • Hochzeitsbutler Thomas Kliche und Kollegin Frau Petri im neuen Shop des Hochzeitsturms.
  • Die liebevollen, teilweise handgefertigten Souvenirs sind mit viel Liebe zur Schau gestellt.
  • Die neuen, hell beleuchteten Vitrinen bieten nun mehr Ausstellungsfläche für die zahlreichen angebotenen Souvenirs. Alle Bilder © Volker Rinnert

29.11.2017

3. Darmstädter Turmschreiber Hans Zippert

Nach Paul-Hermann Gruber und Katja Behrens hat der Förderkreis Hochzeitsturm e. V. nun einen dritten Turmschreiber berufen: Hans Zippert. Der 1957 in Bielefeld geborene Satiriker und frühere „Titanic“-Chefredakteur, der unter anderem für die FAZ, Süddeutsche Zeitung, Zeit  oder die HörZu arbeitet und seit 1999 in der ‚Welt‘ in der täglichen Kolumne „Zippert Zappt“ schreibt, wird ab dem kommenden Frühjahr sechs Lesungen im Fürstenzimmer des Hochzeitsturmes halten.  

Zippert, der bei seiner Vorstellung am vergangenen Freitag (24.) erklärte, „ein Turmschreiber des Volkes“ sein zu wollen, wird bei den Lesungen im Fürstenzimmer des Hochzeitsturmes seinen Gästen mit folgenden Fragestellungen zu neuen, erfrischenden Erkenntnissen verhelfen: „Warum sind nicht alle Politiker korrupt“ (10. April), „Was bedeutet es, wenn man sich morgens nicht im Spiegel erkennt?“ (15. Mai), „Wann sollte man seinen Teller lieber nicht leer essen?“ (7. August), „Welche Krankheit passt zu mir?“ (7. November), „Ist der Penis der Mercedes unter den Geschlechtsorganen?“ (28. November) und schließlich am 12. Dezember 2018 „Sind Menschen sprechende Tiere oder umgekehrt?“

Der mehrfach ausgezeichnete Zippert wird am Ende seines mit 5000 Euro dotierten Literatur-Stipendiums in einem Buch seine Bilanz ziehen. Der Förderkreis Hochzeitsturm, der seit 2013 alle zwei Jahre das symbolische Amt des Darmstädter Turmschreibers vergibt, freut sich bereits jetzt auf das kommende  literarische Erlebnis mit Hans Zippert. Weitere Infos zum Programm des 3. Turmschreibers und zum Amt des Turmschreibers finden Sie auf dieser Homepage.

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27. November 2017

Exklusive Mode im Shop: Schicke Stulpen mit Hochzeitsturm-Design

Das gab’s noch nicht und das wird es auch nur in einer sehr kleinen Stückzahl geben, exklusiv für den Förderkreis Hochzeitsturm e. V. entwickelt und produziert: Fesche Stulpen in feiner Schurwolle mit Perlen für die modebewusste Dame. Das attraktive Highlight: Die Perlen bilden auf der Oberseite der Stulpen die Silhouette des Hochzeitsturms auf Darmstadts Mathildenhöhe nach.

Die in Handarbeit gefertigten Stulpen mit Perlenstickerei sind ein modisches Accessoire und ein ideales Geschenk, bestätigt die 2. Vereinsvorsitzende Uta Müller-Merbach. Es gibt sie ab sofort für sehr günstige 46 Euro/Paar in verschiedenen Farbkombinationen freitags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr exklusiv im Shop des Turms auf der Mathildenhöhe, solange der Vorrat reicht. Der Verkaufserlös kommt der Erhaltung des Jugendstil-Kleinods Hochzeitsturm zugute.

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02.11.2017
Hochzeitsturm verfällt in Winterschlaf
Darmstadts Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe verfällt in den Winterschlaf und ist ab sofort bis zum Frühlingserwachen ab März noch freitags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Förderkreis Hochzeitsturm e. V. nutzt die Winterpause nicht nur für Instandsetzungen und wird bereits in den nächsten Tagen das Foyer des Turmes neu und attraktiver gestalten. So wird der Shop modernisiert und mit einem umfangreicheren und interessanteren Angebot ergänzt. Eine das frische Ambiente des Foyers unterstreichende Blumendekoration gehört auch zu den aktuellen Innovationen. Davon können sich neben den Hochzeitsgesellschaften, die ganzjährig den Turm als einzigartigen standesamtlichen Trauort schätzen, auch die vielen Besucher überzeugen, die im Winterhalbjahr bis Ende Februar freitags bis sonntags zwischen 11 und 17 Uhr die Aussichtsplattform mit Blick über Darmstadt und die Region nutzen sowie das Fürstenzimmer und Hochzeitszimmer vom Treppenhaus aus bewundern können.
vr 


1. November 2017
Wichtige Information 
Durch verschiedene Baumaßnahmen ist bei der Anfahrt zum Hochzeitsturm aufgrund der Bewerbung der Mathildenhöhe und der Künstlerkolonie als UNESCO-Welterbestätte voraussichtlich bis Frühjahr 2019 mit Einschränkungen zu rechnen. So stehen die Parkplätze unmittelbar am Hochzeitsturm nicht zur Verfügung. Bitte weichen Sie auf die umliegenden Parkhäuser, wie das REWE-Parkhaus (Dieburger Straße 22), das Parkhaus in der Stiftstraße (Stiftstraße 23-29) oder das Parkhaus am Elisabethenstift (Beckstraße 3) aus. Der Fußweg zum Hochzeitsturm vom REWE-Parkhaus und dem Parkhaus Stiftstraße über die Parkanlage „Erich Ollenhauer Promenade” beträgt ca. 5 bis 7 Minuten. Für Brautpaare stehen selbstverständlich auch weiterhin zwei Parkplätze direkt am Hochzeitsturm im Olbrichweg gegenüber der Fachhochschule Darmstadt im Halteverbot („Traufahrzeuge frei”) zur Verfügung. Eine entsprechende Berechtigung hierfür ist beim Standesamt Darmstadt erhältlich.
lg


24. Oktober 2017
Endlich wieder da! 
Entzückende Espresso-Tassen im Turm-Shop
Die Nachfrage war so groß, dass sie lange vergriffen waren. Doch nun gibt es die hübschen Espresso-Tassen wieder im Shop des Hochzeitsturms auf der Mathildenhöhe. Die im Foyer des Hochzeitsturms von Friedrich Wilhelm Kleukens geschaffenen Jugendstil-Mosaiken „Glücksgöttin“, vielfach auch „Treue“ genannt und „Kuss“ – übrigens das meistfotografierte Motiv in Darmstadt! – wurden liebevoll auf die beiden Tassen übertragen und beeindrucken auch durch ihre Farbigkeit. Das dekorative Zweier-Set aus edlem Porzellan mit den Jugendstil-Motiven wird komplettiert durch zwei Untertassen mit goldenem Sternenhimmel, der im Foyer des Hochzeitsturmes die beiden Mosaiken verbindet. Mit den Tassen lässt sich nicht nur stilvoll Espresso genießen. Sie sind ebenso ein ideales Geschenk für alle, die Darmstadt und den Hochzeitsturm lieben, aber auch für alle Brautpaare und viele andere schöne Anlässe. Die beiden Tassen im Set  sind vom Förderkreis Hochzeitsturm e. V. entwickelt und werden exklusiv für ihn produziert. Sie kosten 36 Euro und sind montags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr (ab November bis Februar nur freitags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr!) im Shop des Turms auf der Mathildenhöhe erhältlich, solange der Vorrat reicht. Der Erlös kommt übrigens der Erhaltung des Jugendstil-Kleinods Hochzeitsturm zugute.
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20. Juli 2017
Bauzaun auf der Mathildenhöhe wird attraktiver Blickfang
Der seit einigen Wochen rund um das Ausstellungsgebäude auf der Mathildenhöhe aufgestellte Bauzaun wird in Kürze ein attraktiver Blickfang. Fast 100 Einzelbanner mit zahlreichen Jugendstilmotiven aus dem Hochzeitsturm und von der Mathildenhöhe mit den entsprechenden Erläuterungen sowie Hinweise auf das Museum Künstlerkolonie und die Öffnungszeiten des Hochzeitsturmes dekorieren nicht nur die Baugitter, sondern machen zugleich neugierig auf das einmalige Jugendstil-Ensemble. Der Vorstand der Förderkreises Hochzeitsturm hatte sich für diese Baustellenverschönerung engagiert eingesetzt, die vom Institut Mathildenhöhe nun in aufwändiger künstlerischer Gestaltung realisiert wird.
Da das Jugendstil-Museum Künstlerkolonie und der Hochzeitsturm sowie der Platanenhain und die übrige Mathildenhöhe von den Sanierungsarbeiten ohnehin nicht betroffen sind, lohnt sich ein Besuch des zukünftigen Weltkultur-Erbes auch jetzt und das ganze Jahr über.
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17. Juli 2017
Trauungen außer der Reihe
Außerhalb des üblichen Rhythmus fanden am Dienstag ab 18 Uhr standesamtliche Trauungen im Hochzeitsturm statt. Anlass war das Datum 17.07.17. Drei Mal die Sieben, die ohnehin als Glück bringende Zahl gilt, verheißt den sechs an diesem Abend getrauten Paaren demnach dreifaches Glück für ihre Ehe. Das wünschte den Paaren neben ihren Gästen auch der Vorstand des Förderkreises, der jedem Paar nach der Trauung einen guten Tropfen spendierte. Höhepunkt der Zeremonie auf der Mathildenhöhe war sicherlich der vom Turmwächter (im Bild: Thomas Birner) zelebrierte Trunk aus dem Brautbecher, bei dem das frisch gebackene Ehepaar sein Harmonie-Vermögen unter Beweis stellen konnte. Das Foyer des Hochzeitsturmes war an diesem Abend mit bunten Scheinwerfern zusätzlich ausgeleuchtet.
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17. Juli 2017
Erste Konstituierende Sitzung des Vorstands nach der Jahreshauptversammlung
Der erweiterte Vorstand des Förderkreises Hochzeitsturm e.V. hat sich nach der Jahreshauptversammlung Ende Mai konstituiert und dieser Tage an seinem Wirkungsort, der Mathildenhöhe, getroffen. Von den nunmehr elf Mitgliedern konnten sieben den Fototermin bei strahlendem Sonnenschein wahrnehmen: Günter Körner, Christine Aue, Dagmar Wingert, Alfred Helfmann, Uta Müller-Merbach, Volker Rinnert und Klaus Hofmann (v. l.)
Der Vorstand erörterte den Stand der Bauarbeiten, bei denen er sich nachdrücklich dafür einsetzt, dass die Trauungen im Hochzeitsturm nicht beeinträchtigt werden und ein ebenerdiger Zugang in den Turm geschaffen wird. "Auch Rollstuhlfahrer und andere Gehbehinderte brauchen einen barrierefreien Eingang unmittelbar in den Turm" formuliert der 1. Vorsitzende Alfred Helfmann die eigentlich selbstverständliche Forderung des Vorstandes bei einem solchen Umbau, der das Jugendstilensemble Mathildenhöhe fit für die Weltkulturerbe-Bewerbung machen soll.
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15. Mai 2017
Darmstädter Jugendstiltage auf der Mathildenhöhe
Am Jugendstil-Wochenende (19. bis 21. Mai 2017) stellen Vorstandsmitglieder des Förderkreis Hochzeitsturm den Turm, seine Geschichte und seine Schätze vor: Samstag (20.5.) von 17.00 Uhr bis Mitternacht und am Sonntag (21.5.) von 11.00 bis 15.00 Uhr, Dauer jeweils 30 Minuten. Wer wegen der erfahrungsgemäß großen Nachfrage vor der Führung, bei der u.a. auch die Geschichte der Brautbecher erzählt und diese präsentiert werden, etwas warten muss, kann die Zeit an der beliebten Sektbar vor dem Turm bei netten Gesprächen genießen.

Webseite der Darmstädter Jugendstiltage

15. Januar 2017
Förderkreis Hochzeitsrum e. V. wieder auf der Hochzeitsmesse dabei
Auch in diesem Januar war der Stand des Förderkreises Hochzeitsturm e. V. beliebte Anlaufstelle der Hochzeitswelt im Darmstadtium. Am Stand, mit seinen Bannern bunt gestaltet, konnten sich Heiratswillige über den einzigartigen Ambiente-Trauuort auf der Mathildenhöhe informieren und bei bereits konkreten Trauplänen für dieses Jahr sich über das standesamtliche Anmeldeverfahren beraten und sogar schon Trautermine reservieren lassen. Highlight auf dem Stand war der Hochzeits-Butler, der die bei Hochzeitern beliebte Brautbecher-Zeremonie vorführte.
 

20. Oktober 2016
Abschiedslesung der Darmstädter Turmschreiberin
Am 13. Oktober 2016 beendete Darmstadts 2. Turmschreiberin, Autorin Katja Behrens, ihre Amtszeit mit einer Lesung aus ihrem neu erschienenen Buch »Nachts, wenn Schatten aus dunklen Ecken kommen – ein Roma-Leben zwischen Tradition und Aufbruch« begleitet von Romanheld Gianni Jovanovic, alias Nono Konstantinovic, im historischen Fürstenzimmer des Hochzeitsturms.

Zum Abschied bedankte sich Günter Körner, Vorstandsmitglied und Gründer des Stipendiums bei der Autorin »für die unterschiedlichen musikalischen Einrahmungen, für Ihr präzises Lesen und für die Gestaltung heute, zu der Sie einen Protagonisten Ihres neuesten Werkes geladen haben. Ihren Turmschreiberlesungen haben Sie eine persönliche Note gegeben. Sie wird für die Nachfolger eine Richtschnur sein.«

Ein herzliches Dankeschön richten wir an dieser Stelle auch der Bessunger Bücherstube für die Buchpräsentationen, den Vorstandsmitgliedern und Hausmeister Bobby für seine organisatorische Unterstützungen.

Vorstand des Förderkreis Hochzeitsturm e. V.

Pressebericht des Darmstädter Echo

8. September 2016
Geänderte Öffnungszeiten am Wochenende
Liebe Darmstädter und Darmstadt-Besucher,
auch diese Woche ist der Turm zu bestimmten Zeiten auf Grund von Hochzeiten vorübergehend geschlossen.

Donnerstag, 08.09.2016 ~ 13 bis 16 Uhr
Freitag, 09.09.2016 ~ 8 bis 16 Uhr
Samstag, 10.09.2016 ~ 10 bis 15 Uhr

Wir freuen uns außerhalb dieser Zeiten auf Ihren Besuch.

4. August 2016
Günter Körner feiert seinen 75. Geburtstag 
Unser Vorstandsmitglied Günter Körner, einer der besten Kenner seiner Heimatstadt, feiert heute seinen 75. Geburtstag. Wir gratulieren dazu ganz herzlich.

Bericht des Darmstädter Echo vom 3.8.2016 

3. August 2016
Das 8.000. Brautpaar feiert auf der Mathildenhöhe 
Während Yvonne und Marco Stöhr mit ihren Gästen im festlichen Ambiente des Zimmers der Großherzogin Eleonore oben im Hochzeitsturm den Worten von David Zulauf, Leiter des Standesamtes, lauschen, wirken unten im Platanenhain die Mitglieder des Förderkreises. Sie sind stolz darauf, gleich mit den frisch Vermählten feiern zu dürfen, denn sie sind das 8.000. Hochzeitspaar, das inmitten Darmstadts Jugenstilensemble auf der Mathildenhöhe getraut wird.

Bericht des Darmstädter Echo vom 1.8.2016

13.Juli 2016
Rückblick auf die 4. Turmschreiberlesung 
Am 7. Juli 2016 las die Turmschreiberin Katja Behrens aus ihrem Buch »Abschiedsbriefe«, einer Sammlung von Abschiedsbriefen aus fünf Jahrhunderten – von bekannten Persönlichkeiten, bis hin zu unbekannten Widerstandskämpfern und Opfern von Krieg und Verfolgung.

Die Lesung wurde von Musik begleitet.

20. Mai 2016
3. Lesung 2016 mit der Turmschreiberin Katja Behrens 
Am 19.5.2016 las die Turmschreiberin Katja Behrens in ihrer 3. Lesung einem breiten Publikum aus dem „Roman von einem Feld“ vor.

24. Mai 2016
Darmstädter Jugendstiltage auf der Mathildenhöhe vom 20.–22. Mai 2016
Auch dieses Jahr haben wir allen Besuchern wieder ein spannendes Programm geboten, von Turmführungen bis zur Fallschirmaktion für die Kinder, war alles dabei. Ein paar Impressionen finden Sie hier.

15. März 2016
2. Lesung 2016 mit der Turmschreiberin Katja Behrens 
Am 10.3.2016 stellte die Turmschreiberin Katja Behrens in ihrer 2. Lesung einem breiten Publikum den „Roman von einem Feld“ vor. Bilder und einen Kurzbericht der 2. Lesung finden Sie hier

4. Februar .2016
Rückblick „HochzeitsWelt 2016“ im darmstadtium
Am 17.1.2016 bot erneut die „HochzeitsWelt“ in Darmstadt eine Vielzahl an Ideen und Inspirationen rund um Ihre Hochzeit. Neben uns, dem Förderkreis Hochzeitsturm, präsentierten zahlreiche Aussteller Brautmode, Accessoires und vieles mehr. So konnte man sich zu allen Einzelheiten rund ums Heiraten im Hochzeitsturm informieren und beraten lassen.

Herzlichen Dank, dass Sie unseren Stand so zahlreich besucht haben. Wir freuen uns schon auf das kommende Ereignis: die „Late Night Hochzeitsmesse“ am 15.10.2016.

Hier finden Sie einige Bilder zur HochzeitsWelt 2016

28. Januar 2016
1. Lesung 2016 mit der Turmschreiberin Katja Behrens 
Am 28.1.2016 stellte uns die neue Turmschreiberin Katja Behrens in ihrer Lesung „Jiddische Märchen“ vor. Das ganze wurde vor einem gut besetzten Fürstenzimmer musikalisch untermalt von Irith Gabriely, der Königin des Klezmer. Impressionen der 1. Lesung finden Sie hier.

Lange Nacht der Brautpaare am 15.10.2016
Zum ersten Mal werden wir mit unserem Stand beim Galaabend „Die Lange Nacht der Brautpaare“ im darmstadtium vertreten sein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

12.01.2016
Trautermine 2016
In unserem Download-Bereich stehen ab jetzt die Trautermine 2016 und 2017 für Sie bereit.